Aus gegebenem Anlass (heute: das Thema Irmgard F.) nur kurz einige zusammenfassende Worte.

An anderer Stelle berichtete ich ja schon von den Mutigen von Twitter und auch von den Etikettierern von Twitter. Twitter, aber auch jede andere Social Media Plattform, ist voll von Menschen, die unglaublich mutig und nobel sind, aber auch schlicht großartig, allwissend, umfassend gebildet und Experten in allerlei Bereichen.

Sinnentnehmendes Lesen ist heutzutage wiederum offenbar keine weit verbreitete Fähigkeit mehr; eigentlich kannst du schreiben, was auch immer du möchtest, es wird ohnehin interpretiert, statt gelesen. Dabei ist es letztlich auch meist recht egal, was du tatsächlich geschrieben hast. Von Belang ist nur, was man darunter verstehen kann und möchte.

Interpretation oder einfach lesen, was da steht?

Deswegen möchte ich abschließend einmal Folgendes sagen, damit es ein für alle Mal klar ist:

Ich bin nicht für das zuständig, was Ihr, fälschlicherweise, in meine Beiträge hineininterpretiert. Ich kann nichts für Eure Fehlinterpretationen und bin auch nicht für das verantwortlich, von dem Ihr glaubt, dass es da steht, ohne, dass es tatsächlich da steht. Eure Fehlinterpretationen sind ganz und gar Euer Problem, nicht meines.

Mut und Verständnis – von sensiblen Helden

Mut und Verständnis sind auf Twitter von der heimischen Couch aus via iPhone for Twitter immer sehr leicht zu zeigen. Wenn es hart auf hart kommt und es wirklich heißt “Fight or flight, fight or survive.”, sind die meisten von uns keine Helden, sondern Feiglinge, die im Zweifel eher die Entscheidung treffen, weiterleben zu wollen. Das heißt auch: Ihr könnt gerne weiterhin so tun, als hättet Ihr Euch nobel und mutig den Nazis entgegengeworfen und Reden schwingen wie “Es wäre doch jedem jederzeit möglich gewesen, einfach NICHT für die Nazis zu arbeiten.”. Dann habt Ihr zwar ganz nobel und mutig das gesagt, was man von guten und edlen Menschen erwarten darf, das hat nur leider nicht viel mit der Realität zu tun.

Es hat ja seinen Grund, wenn wir Helden als solche verehren. Die sind selten. Die wachsen nicht auf Bäumen und schon gar nicht an jeder zweiten Ecke. Die sind nur auf Twitter Massenware. Wahre Helden gibt es in der Realität eher selten.

Von badidol

badidol wurde 1981 geboren. Er arbeitet seit fast 20 Jahren im und am Internet als Community Manager (fast 15 Jahre beim selben Arbeitgeber), Social Media Manager, Moderator und verkauft dabei Eskimos Kühlschränke. Er spricht fließend Sarkastisch. In der Jugend linke Socke, als junger Erwachsener eher sozialliberal und mittlerweile von konventionellen Schubladen genervt. Atheist, Pragmatiker und Realist.

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